Anleitung für deinen Lebenslauf

In dieser Anleitung für den Lebenslauf erfährst du in 8 Schritten, wie du deinen Lebenslauf aufbaust, welche Inhalte reingehören, woher du die Infos bekommst und welche Formalia zu beachten sind.

Einleitung und Kopf im Lebenslauf

Die folgende Abbildung zeigt dir den typischen Aufbau eines Lebenslaufs. Jedes Teil-Element – erkennbar an Nummerierung und Beschriftung – wird unterhalb der Abbildung ausführlich erläutert.

aufbau lebenslauf anleitung

                       Aufbau eines Lebenslaufs

1. Kopfzeile und Überschrift „Lebenslauf“

  • Eine Kopfzeile mit deinen Kontaktdaten wirkt sehr professionell. Sie könnte so aussehen:

lebenslauf anleitung kopfzeile

  • Die Überschrift „Lebenslauf“ gehört unbedingt rein. Die Überschrift sollte hervorgehoben werden, z.B. Lebenslauf, Lebenslauf, LEBENSLAUF.

2. Persönliche Daten

  • Folgende Angaben gehören in deinen Lebenslauf: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und -ort.
  • Wenn du bereits Kinder hast oder verheiratet bist, dann sollten Familienstand und Kinder angegeben werden, ansonsten solltest du es weglassen.
  • Name und Beruf der Eltern, Geschwister, Religionszugehörigkeit und Staatsangehörigkeit gehören nicht mehr in den Lebenslauf.

3. Foto

  • Dein professionelles Bewerbungsfoto klebst du oben rechts auf die erste Seite deines Lebenslaufs.

Hauptteil im Lebenslauf

4. Bildungsweg

  • In deinem Profil im „Lebenslauf“ bei „Schulbildung“ hast du bereits alle relevanten Daten gesammelt. Hier kannst du auf diese Informationen zurückgreifen.
  • Schreib zu deiner Schulbildung den erwarteten Abschluss (z.B. Hauptschule oder Realschule) bzw. deine bereits erreichte oder angestrebte  Abschlussnote. Deine Lieblingsfächer kannst du mit aufnehmen, musst es aber nicht. Hier ein Beispiel:

lebenslauf anleitung bildungsweg

  • Entscheide, ob du deinen Bildungsweg chronologisch auf- oder absteigend aufbaust.
    Aufsteigend bedeutet, dass du mit der Grundschule anfängst und bei deiner aktuellen Situation aufhörst.
    Absteigend, auch anti-chronologisch genannt, bedeutet, dass dein (voraussichtlicher) Schulabschluss bzw. die Abschlussnote direkt nach deinen persönlichen Daten steht.
  • Die aufsteigende Variante ist traditionell, die absteigende Variante modern und international.

5. Praxiserfahrung

  • Hier gehören alle praktischen Tätigkeiten hinein, die du neben der Schule bereits gemacht hast oder noch immer machst, z.B. Praktikum, Ferienjob, Nebenjob, FSJ, FÖJ, Zivildienst, Grundwehrdienst, Auslandsaufenthalte (Au-Pair, Sprachschule).
  • Beschreib in einigen Stichpunkten die Inhalte und Aufgaben deiner Nebentätigkeiten, z.B.

lebenslauf anleitung praktikum

  • Wichtig: Wenn du deinen Bildungsweg (4) aufsteigend (Grundschule -> Schulabschluss) aufgebaut hast, dann müssen die Praxiserfahrungen (5) genauso gegliedert werden. Bei absteigender Gliederung (Schulabschluss -> Grundschule) gilt das gleiche. Sieh dir das Beispiel zum Lebenslaufan.
  • In deinem Lebenslauf im Profil bei „Praktische Erfahrungen“ hast du diese Informationen bereits eingegeben.

6. Kenntnisse und Fähigkeiten

  • Sprachkenntnisse: Notiere alle Fremdsprachen, die du gelernt hast und schätze deine Kenntnisse ein.
    Die gängige Skala geht von „Muttersprache“ über „Fließend“ bzw. „Verhandlungssicher“ hin zu „gute Kenntnisse“ und schließlich „Grundkenntnisse“.
  • Computerkenntnisse: Das Vorgehen ist das Gleiche wie bei den Sprachkenntnissen. Kennst du dich mit dem Office Paket (z.B. Word, Excel, Powerpoint, Outlook, Access) von Microsoft aus? Beherrschst du eine Programmiersprache oder ein Statistikprogramm? Schätze dich selbst ein.
    Die gängige Skala geht von „sehr gute Kenntnisse“ über „gute Kenntnisse“ hin zu „Grundkenntnisse“.
  • Sonstiges: Falls du einen Führerschein oder Zertifikate hast, füge es hier ein.

7. Hobbys und Interessen

  • An dieser Stelle bekommt dein Lebenslauf eine ganz persönliche Note. Behalte dabei immer im Hinterkopf, dass der zukünftige Arbeitgeber prüfen wird, ob du zu der Firma passt oder nicht. Vorsicht also bei politischen, religiösen oder extremen Mitgliedschaften und Hobbys.
  • In der Kürze liegt die Würze: 2-4 Hobbys bzw. Interessen sind ideal. Zu viele Hobbys im Lebenslauf erwecken den Eindruck, dass du sehr viele Verpflichtungen in deiner Freizeit hast und dich nicht genügend auf deine Ausbildung konzentrieren wirst. Kannst du dich nicht entscheiden, welche Hobbys relevant sind, dann passe sie der Stelle an, auf die du dich bewirbst, z.B.

lebenslauf anleitung interessen

Schlussteil im Lebenslauf

8. Ort, Datum und Unterschrift

  • Zum Schluss schreibst du den Ort sowie das aktuelle Datum und unterschreibst deinen Lebenslauf mit einem schwarzen oder blauen Stift.

Eine Vorlage im WORD-Format findest du hier, diese kannst du entsprechend auf deine Bedürfnisse verändern und vervollständigen!

 

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